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Siegfried Vogt – Episoden aus seinem Leben

Lesung am 10. Juni 2016, 19:00 Uhr

Im Freudenberger 4Fachwerk-Mittendrin Museum wird gegenwärtig eine Werkschau des Malers Siegfried Vogt präsentiert. Zu sehen ist nicht nur das beeindruckende Männer-Portrait, mit dem der 18-jährige Vogt seine frühe künstlerische Begabung beweisen konnte und als Student an Dresdener Akademie für bildende Künste aufgenommen wurde. Der Bilderbogen endet bei jenem Frauen-Bildnis, das letztlich durch den Tod des Malers unvollendet blieb.

Vogt, in Dresden in der Nachbarschaft der Familie von Erich Kästner aufgewachsen, führte ein bemerkenswertes Leben, auch geprägt durch Kriegswirren und Not, der dann den Weg ins Siegerland fand, sich eine Existenz als Kunsterzieher und Dozent aufbaute und als freischaffender Künstler ein gefragter Maler blieb.

In einer Lesung als Begleitveranstaltung zur Ausstellung werden Dr. Ingrid Leopold und Prof. Hans-Peter Fries in einer Lesung Episoden aus dem Leben des Malers Siegfried Vogt lebendig werden lassen.

Hier zu lädt der 4Fachwerk-Museumsverein für Freitag, 10. Juni 2016, 19:00 Uhr, in das Museum ein. Der Eintritt beträgt 4,00 Euro.

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Siegfried Vogt

SIEGFRIED VOGT: HOMMAGE AN EINEN GENIALEN MALER

Die neue Ausstellung im Freudenberger 4Fachwerk-Mittendrin-Museum widmet sich dem in Dresden geborenen und später im Siegerland lebenden Künstler Siegfried Vogt (23. 10. 1912 – 23.05.1998).

Sie wird am Freitag, dem 20.05. 2016, 19.00 Uhr, eröffnet. Einführende Worte spricht Dr. Ingrid Leopold. Für die musikalische Umrahmung werden Hans-Peter Fries (Gesang) und Ute Pospischil (Piano) sorgen.
Die Portraits, Ölbilder und Grafiken sind dann bis zum 3. Juli 2016 im Alten Flecken zu sehen.

„Ein Werk muss seiner Auffassung nach für sich sprechen und keiner längeren Erläuterung bedürfen. Er will den Betrachter an seinen eigenen, spontanen Eindrücken unmittelbar beteiligen,“ formulierte einst Kreiskulturdezernent Wolfgang Suttner über Siegfried Vogt. Er selbst äußerte sich zu seinem Schaffen: „Für mich ist Malerei immer die Kunst geblieben, sie als Mittel einzusetzen, um der inneren Stimme Ausdruck zu verleihen.“
Siegfried Vogt hatte seine Fertigkeiten von Grund auf gelernt: Von 1930 bis 1937 studierte er an der Dresdener Akademie der bildenden Künste Malerei, Grafik, Anatomie und Kunstgeschichte. Schon als Studenten wurden ihm Auszeichnungen und Preise zuteil. In der Zeit von 1937 bis 1940 führten Vogt Studienaufenthalte nach Italien, Jugoslawien und Nord-Afrika. Seine auf diesen Reisen angefertigten Skizzen gingen beim Bombenangriff vom 13. Februar 1945 auf Dresden verloren.
1940 wurde Vogt zur Wehrmacht eingezogen und kehrte 1949 aus russischer Kriegsgefangenschaft nach Freudenberg-Niederheuslingen zurückkehren, wo nun seine Familie bereits seit 1948 lebte.
Als freischaffender Künstler, gefragter Portraitmaler, Kunsterzieher an Siegener Gymnasien und Dozent an der Volkshochschule konnte er sich eine neue Existenz aufbauen. Vogt bot zudem durch eine dauernde Atelierausstellung Gelegenheit sich seinem Werk zu nähern.

Ein Querschnitt seines Wirkens ist nun in Freudenberg zu sehen. Der Eintritt beträgt 3,00 Euro. Das ehrenamtlich geführte Museum ist mittwochs, samstags und sonntags von 14 – 17 Uhr geöffnet.

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EMOTIONEN DES LICHTS

Im Rahmenprogramm zur gegenwärtigen Ausstellung mit Werken des Fotografen Klaus-Peter Kappest lädt der 4Fachwerk-Museumsverein zu einem Multivisionsvortrag unter dem Titel „Emotionen des Lichts“ ein.

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, dem 27. April 2016, um 19:30 Uhr in der Aula des Schulzentrums Büschergrund, Hermann-Vomhof-Straße, 57258 Freudenberg statt. Der Eintritt beträgt 10,00 Euro.

 In unterhaltsamen, mal lustigen und mal nachdenklichen Geschichten führt Klaus-Peter Kappest durch die fantastische Welt seiner Fotografie. Das Licht ist dabei das verbindende Element zwischen ganz unterschiedlichen Bildern aus dem hohen Norden und Deutschland:

Polarlichter treffen auf lichtdurchflutete Fichtenwälder, herbstliche Tundra auf sommerliche Fingerhuthänge und verschneite Wildnishütten auf schwarz-weiße Fachwerkdörfer. Der emotionale Bezug des Fotografen zu Landschaften und Menschen wird an seinen Motiven deutlich, die er als Lichtschöpfungen gestaltet. Die beeindruckenden Kompositionen entfalten gerade durch die großformatige Präsentation ihre Wirkung.

Eintrittskarten gibt es an der Abendkasse und im Vorverkauf.

Foto-Workshop mit Klaus Peter Kappest in Freudenberg

Von Mitte April bis Mitte Mai wird es im Freudenberger Mittendrin-Museum eine Ausstellung mit Werken des bekannten Fotografen Klaus Peter Kappest geben. Aber nicht durch das:  zugleich wird am Samstag, 16. April 2016, von 10.00 Uhr bis 17:00 Uhr ein Foto-Workshop mit dem Bilder-Künstler angeboten.

Am Vormittag wird Klaus-Peter Kappest anhand einfacher Regeln zeigen, wie mit einfachsten Tricks erstaunliche Bildwirkungen erzielen werden können.
Zu den angesprochenen Themen gehören:

– Erzählen in Bildern
– Große Wirkung mit kleiner Ausrüstung
– Kreative Bildgestaltung 
(Aufbau, Perspektive, Licht, Farbe…)
– Jenseits der Technik: Blende, Brennweite und Perspektive gestalterisch nutzen.

Nach der Mittagspause schließt sich ein praktischer Teil an. Anhand gezielter fotografischer Aufgaben wird das am Morgen Erlernte praktisch erprobt, wobei der Umgang mit Licht und Wetter im Mittelpunkt steht.

Den Abschluss bildet eine gemeinsame Bildbesprechung von im Workshop entstandenen oder mitgebrachten Fotos.

Die Anmeldung zu dem Ganztagesworkshop im 4Fachwerkmuseum ist schon jetzt unter der Ruf-Nummer: 02733 / 4512 möglich. Die Kosten betragen pro Person 70 Euro.

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Große Resonanz zur „Quilt-Werk“-Eröffnung

Verlosung zu Gunsten für Nepal-Erdbebenopfer

„Die bunten Flicken im ganzen Flecken “ – In der Tat, nicht nur im Mittendrin-Museum in der Mittelstraße , sondern beispielsweise auch in den Schaufenstern des ehemaligen Schuhhauses Stahl oder der Metzgerei Schneider in der Oranienstraße, sind derzeit die Patchwork-Arbeiten und Quilts der Freudenberger Textildesignerin Christina Böhm und ihrer Kursteilnehmerinnen zu sehen.
Eröffnet wurde die große Kunsthandwerk-Ausstellung am vergangenen Freitag und 4Fachwerk-Vorsitzender Dieter Siebel konnte wieder einmal viele interessierte Gäste im Museum begrüßen: „So bunt war es hier selten!“
Die Chefin des KulturFleckens Silberstern, Friederike Schlebusch, hatte die Aufgabe der Laudatorin übernommen und gewann die Besucher mit einem hoch informativen Vortrag zur Geschichte und den Techniken des Quiltens. Sie schilderte ebenso die Leidenschaft und das persönliche Engagement, mit der Christina Böhm und viele weitere Künstlerinnen mit einer Menge Kreativität und handwerklichem Können dafür sorgen, dass aus kleinen Stoffstücken kunstvolle Muster entstehen. Und diese begeisterten in der Tat durch ihre vielfältigen Ausdrucksformen und Materialkombinationen.
Christina Böhm bedankte sich für den großen Zuspruch: „Wir sind sehr froh, so umfangreich die Werke einmal in einem Museum zeigen zu können.“ Sie erinnerte daran, dass bei einer früheren Kunstaktion des KulturFleckens schon einmal die Fassade des evangelischen Pfarrhauses zeitweise als Platzhalter für eine Patchwork-Ausstellung gewonnen werden konnte.

Apropos Gewinnen: Zusammen mit allen Kursteilnehmerinnen entstand ein „Gemeinschafts-Quilt“, der zugunsten der Erdbebenopfer in Nepal verlost wird. Also, der Besuch im Museum und im Alten Flecken lohnt sich doppelt. Der Lospreis beträgt 2,50 Euro. Die Ausstellung ist noch bis zum 10. April 2016 zu sehen.

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Patchwork: Aus Flickwerk wird Kunstwerk

Neue Ausstellung im 4FACHWERK-Museum Freudenberg

Jetzt steht textile Kunst im Mittelpunkt einer neuen Präsentation im Freudenberger 4Fachwerk-Museum: Christina Böhm und ihre Kursteilnehmerinnen zeigen gemeinsam Patchwork-Arbeiten und Quilts.

Die Ursprünge des Quiltens gehen auf die Zeit der amerikanischen Besiedlung zurück, als Stoffe sehr teuer waren und jeder Flicken („Patch“) genutzt wurde, um wärmende Decken herzustellen. Dabei sind es fast immer geometrische Formen, die beim Zerschneiden der Stoffe entstehen und kunstvoll zu Mustern zusammengenäht werden. Heute ist daraus ein beliebtes Kunsthandwerk geworden.
Christina Böhm studierte Textile Gestaltung, unterrichtete viele Jahre als Lehrerin und fand in ihrer Zeit in den USA besonderes Gefallen am „Quilten“. Heute leitet sie in ihrem Atelier „Patch’n Quilt“ zahlreiche Kurse . Eine Auswahl der besten Arbeiten wird vom 12. März 2016 bis zum 10. April 2016 in der Freudenberger Altstadt ausgestellt.

Zur Eröffnung am Freitag, 12. März 2016, 19:00 Uhr spricht Frederike Schlebusch. Musikalisch wird die Vernissage durch den Siegener Pianisten Matthias Mehnert begleitet.

Das 4Fachwerk-Museum ist mittwochs, samstags und sonntags in der Zeit von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 3,00 Euro. Auf Anfrage sind Sonderführungen möglich.

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Edwin Kaiserling führt durch seine Ausstellung

Samstag, 5. März 2016, 15:00 Uhr: Edwin Kaiserling führt
durch seine Ausstellung „GESTOCHEN UNSCHARF“

Es war wieder einmal eine erfolgreiche Ausstellung im Freudenberger 4Fachwerk-Mittendrin-
Museum: Gezeigt wird noch bis Sonntag, 6. März die Fotokunst von Prof. Dr. Edwin Kaiserling.
Zum Abschluss wird es noch einmal eine besondere Führung geben: Der Künstler ist am Samstag Nachmittag, 5. März 2016, im Museum und steht den Gästen zum Gespräch bereit. Der 4Fachwerk-Museums-Verein lädt dazu sehr herzlich ein!

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Fotos weit mehr als nur „Ab-Bilder“

Ausstellung mit photographischer Kunst von Edwin Kaiserling eröffnet

Das Freudenberger Mittendrin-Museum erwies sich wieder einmal als Besuchermagnet für viele Kunstfreunde aus dem Siegerland und darüber hinaus. Groß war die Gästeschar, um die Ausstellung mit Werken des Tübinger Wissenschaftlers und Künstlers Edwin Kaiserling zu eröffnen. Auf dessen Siegerländer Wurzeln wies allerdings Albrecht Thomas vom Siegener Kunstverein in seinem Portrait des Medizin-Professors und Photographen hin. Der Sohn des Chefarztes im Jung-Stilling-Krankenhaus verbrachte große Teile seiner Schulzeit am Löhrtor-Gymnasium, wo er 1961 sein Abitur ablegte.

Aus dieser Zeit sind viele Freundschaften erhalten geblieben. Zu diesen zählt auch Wolfgang Achenbach, dessen Scheunengruppe an der Krottorferstraße in Freudenberg auch ein fotografisches Objekt Kaiserlings geworden ist. Und seine Werke sind, wie der Titel der Ausstellung lautet „gestochen unscharf“. Seine Bilder erhalten durch diese spezifische Behandlung eine wirkungsstarke Verwandlung zu einem neuen, ausdrucksstarken Kunstwerk. Wenn man seine in solcher Art veränderten faszinierenden Säulen-Kompositionen sieht, versteht man sofort seine Äußerung „er sei Fan der HTS in Siegen geworden“.

Als sehr gelungene Metamorphosen erweisen sich auch seine Landschaftsinterpretationen und selbst der Siegener Bahnhof bekommt durch die gestaltende Bearbeitung einen neuen Reiz.
Nach der von Daniela und Thomas Hofer musikalisch untermalten Eröffnungsfeier stand Prof. Dr. Edwin Kaiserling noch lange zu Gesprächen bereit. Und 4Fachwerk-Vorsitzender Dieter Siebel freute sich: „Ich bin begeistert, wie unser Haus mitten im Alten Flecken immer wieder einen so tollen Rahmen zum Dialog bietet.“

Die experimentellen Fotografien sind in dem Museum bis zum 6. März, jeweils mittwochs, samstags und sonntags von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr zu sehen. Sonderführungen sind auf Anfrage möglich.