Alle Beiträge von Michael Müller

Prominenter Besuch im 4Fachwerk-Museum

Fotografen-Ehepaar Jürgen Strasser und Christine Steyer zu Gast in Freudenberg


Unter der Rubrik „Worpswede in Freudenberg“ zeigt das 4Fachwerk-Museum gerade Werke von Heini Linkshänder. Bekanntermaßen verbirgt sich hinter dem Künstlernamen tatsächlich Heinrich Strasser (1938-2012). Sein Sohn, Jürgen Strasser, heute einer der bedeutenden Kunst-Fotografen in Deutschland, besuchte jetzt die Ausstellung im Alten Flecken. „Wir empfinden ihre Anwesenheit als große Ehre,“ begrüßte ihn und seine Frau 4Fachwerk-Vorsitzender Dieter Siebel. Die Corona-Auswirkungen hatten leider eine größere Veranstaltung zur Ausstellung verhindert.

Jürgen Strasser ist geboren und aufgewachsen im Berchtesgadener Land. Er lebt und arbeitet als freischaffender Fotograf in Wiesbaden und Worpswede. Als Mitglied im Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BKK) wurde er 2015 in die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) berufen. In Worpswede leitet er die RAW Phototrienale, die quasi die Brücke vom Künstlerdorf mit Vergangenheit hin zur Kunst der Gegenwart schlägt. Mit seinen Bildern überzeugte er auf internationalen Ausstellungen.

Im Gegensatz zu der kleiparzellierten Altstadt von Freudenberg gilt sein fotografisches Augenmerk den Megacities dieser Welt. Er lichtete Hochhausarchitektur und Stadtlandschaften in Honkong oder Dubai ab, ebenso menschlich-alltägliches „mit Augenzwingern“ in urbanen Lebensräumen. Eine weitere Spezialität: In seiner Werkreihe „DYSTOPIA“ mischt er den Glanz von Millionenstädten wie Bangkok oder Shanghai collagenhaft mit Bildern von Wildwuchs und Zerfall: „Wer Natur überbaut, ist von ihrer Rückkehr nicht geschützt.“ Der „Archäologe unserer eigenen Gegenwart“ weiß ebenso um die Faszination „stiller Welten“. Die Motive seiner tief beeindruckenden Landschaftsaufnahmen löst er aus ihrer zeitlichen Bestimmbarkeit heraus. Sie könnten vor zehn oder 100 Jahren entstanden sein.

Einen ganz anderen künstlerischen Weg verfolgt seine Frau Christine Steyer, die mit „Cyanotypie“ eines der ältesten fotografischen Verfahren neu in Szene setzt. Dieses Verfahren zur Bild-Herstellung, auch „Eisenblaudruck“ genannt, setzt Eisensalze bei der Entwicklung ein, wodurch der typische blaue Farbton entsteht. Jede ihrer Cyanotypien sind ein Original mit experimentellen oder konkreten Motiven.



Dieter Siebel brachte die Hoffnung zum Ausdruck, beide Künstler, die Fotografie so unterschiedlich mit einer ganz eigenen Leidenschaft präsentieren, auch für eine gemeinsame Ausstellung in Freudenberg gewinnen zu können. Die gegenwärtige Schau „Alles mit links“ mit Werken von Heini Linkshänder ist noch bis zum 16. August zu sehen.

DAS ANDERE VENEDIG – „L‘altra Venezia“

Fotografie-Ausstellung im 4Fachwerk-Mittendrin-Museum

Venedig und seine Lagunen stehen seit 1987 auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes. Die Stadt, bis 1797 Hauptstadt der Republik Venedig, galt zu diesem Zeitpunkt als eine der größten europäischen Metropolen. Seit Jahrhunderten inspiriert sie Künstler, wirkt als Schmiede für Kunst und Kultur.
Und sie zieht Touristen an. Venedig dürfte einer der meist besuchtesten Ziele in Europa sein. Vor Corona waren es rund 33 Millionen Besucher jährlich, zwei Drittel von ihnen sind Tagesgäste. Das historische Venedig zählt mehr Hotelbetten als Einwohner. „Was fehlt, ist der normale Alltag“, beklagen immer mehr Venezianer. Ihr Unmut richtet sich dagegen, dass das normale tägliche Leben durch die „touristische Monokultur“ nahezu ausgerottet sei, es in den Gassen hinter dem Marktplatz „glitzere wie in Las Vegas“.

 

Kruno Schmidt

Die beiden Siegerländer Fotografen Kruno Schmidt und Gunter Scholtz zeigen nun in Freudenberg fotografische Arbeiten über diesen Sehnsuchtsort, die genau abseits der großen Touristenströme entstanden sind. Ihr Anliegen: Das „andere Venedig“ visuell-künstlerisch in den Mittelpunkt zu rücken. Kruno Schmidt „bearbeitet“ Venedig seit mehr als zwei Jahrzehnten fast ausschließlich in analoger fotografischer Technik. Entstanden sind pastell anmutende Fotografiken, die die Farbigkeit dieses Ortes feingezeichnet wiedergeben. In fast schon abstrakt wirkenden schwarz/weiß-Fotografien lenkt er den Blick auf Alltägliches in der Lagunen-Stadt.

 

 

Gunter Scholtz

Gunter Scholtz zeigt mit „Venedig im Schnee“ eine einzigartige Dokumentation ebenfalls in ausdrucksstarker schwarz/weiß-Technik. Er hielt das dort eher seltene Natur-Schauspiel im März 2018 mit seiner Kamera fest. Die Venezianer werden über weitverzweigte Wasserwege ihrer Stadt versorgt, auch dies ein bisher eher selten porträtiertes Thema, dem sich Scholtz widmet.

Die Ausstellung „über das andere Venedig“ fällt durch Zufall in eine Zeit, in der Maßnahmen der Pandemie-Eindämmung das touristische Leben ein stückweit aus der Lagunenstadt vertrieben hat. Viele fragen sich, ob die Pandemie die Chance bietet, über Venedigs größten Herausforderungen wie Klimawandel und „Überfüllung durch Touristen“ nachzudenken. Die Sturmflut von 2019 oder die Tatsache, dass Venedig die italienische Hafenstadt mit der höchsten Luftverschmutzung ist, zeigen den Handlungsbedarf.

Die in Freudenberg zu sehenden Aufnahmen von Schmidt und Scholtz dokumentieren mit ihrer stillen und besinnlichen Bildsprache nachdrücklich die Einzigartigkeit, Vielfalt und Schönheit Venedigs. Sie unterstreichen fotografisch mit überraschender Aktualität die Hoffnung auf eine Rückkehr zum Venedig der Venezianer, nicht fremd zu sein in der eigenen Stadt. Kruno Schmidt und Gunter Scholtz sind langjährige Mitglieder des „Deutschen Verbandes für Fotografie“ sowie des Fotokreises Siegen, erfolgreich bei internationalen Fotowettbewerben. Die Ausstellung wird in Freudenberg vom 22. August bis zum 4. Oktober 2020 gezeigt. Aufgrund der aktuellen Pandemie-Situation muss auf eine Vernissage verzichtet werden.

Das ehrenamtlich geführte 4Fachwerk-Museum ist mittwochs, samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt drei Euro. Sonderführungen sind auf Anfrage möglich. Beim Museumsbesuch sind die aktuellen Corona-Regelungen zu beachten.

Singen in mitten einer Ausstellung

Gemeinsames Musizieren im 4Fachwerk-Museum

Die vielen Besucher im 4Fachwerk-Museum erlebten ein zweigeteiltes Konzert. Am Beginn standen Solo-Vorträge der in Freudenberg lebenden belgischen Sopranistin Irene Carpentier.
So traf ihr musikalischer Vortrag „Im Abendrot“, von Franz Schubert 1825 komponiert, genau die sommerabendliche Stimmung. „Wenn das Rot, das in der Wolke blickt, in mein stilles Fenster sinkt!“, heißt es in dem Text. Eine passende Beschreibung der Atmosphäre im 4Fachwerk-Museum, durch dessen viele Sprossenfenster letzte Sonnenstrahlen auf ein begeistertes Publikum trafen.
Dr. Ingrid Leopold, 4Fachwerk-Vize-Vorsitzende hatte die Gäste zum doppelten Kunstgenuss begrüßt: Singen inmitten einer Ausstellung.

Sie wurden durch eine hervorragende Solo-Sängerin unterhalten, die zum Beispiel „Sonntag“ von Johannes Brahms in unvergesslicher Weise darbot und zugleich durch ein professionell angeleitetes Mitsingen den Erfolg des Abends sicherte. Bekannte Lieder wie „Wer recht in Freuden wandern will“, „Wohlauf in Gottes schöne Welt“, „Im schönen Wiesengrunde“, wie auch stillere Motive in „Abend wird es wieder“ oder der Kanon „Abendstille überall“ und „Dona nobis pacem“ wurden von den mitsingenden Gästen leidenschaftlich aufgenommen.

„Es war ein bewegender und ganz besonderer Abend“, äußerten sich Museums-Gäste am Schluss. Mit „Das Veilchen“, ein nachdenkliches Goethe-Gedicht von 1774, das Mozart 1785 vertonte, bildete den mit viel Beifall bedachten Schlusspunkt der gefragten Konzertsängerin Irene Carpentier, die selbst am Klavier den gemeinsamen Gesang begleitete.

Breite schöpferische Vielfalt präsentiert

Große Besucherschar bei der Ausstellungs-Eröffnung von Elisabeth Mangelsdorf und Tzveta Grebe

Kunst und Kultur umfassend zu erleben, war der Wunsch der 4Fachwerk-Museums-Akteure. So waren nicht nur Kunstwerke zu sehen, sondern auch ein Kunstgenuss zu hören. Gesangsbeiträge der Sopranistin Irene Carpentier führten nach der Begrüßung durch Dieter Siebel in den Abend ein. Sie interpretierte den Goethe-Text „Ich ging im Walde so für mich hin“, der mit der Strophe endet: „ Und pflanzt es wieder/Am stillen Ort/ Nun zweigt es immer/Und blüht so fort.
Ja, dass was Elisabeth Mangelsdorf und Tzveta Grebe im Stillen in ihren Ateliers erschafften, blüht in den dem kleinen, aber feinen Museum im Alten Flecken in der Tat auf. Dr. Ingrid Leopold sprach in ihrer Einleitung von „hochbegabten multitalentierten Künstlerinnen“ und stellte deren Lebensweg und die Fortentwicklung ihrer schöpferischen Werke im Detail vor.

Elisabeth Mangelsdorf, in Hanau geboren, habe als Kind schon viel gezeichnet und ihre Mitschülerinnen portraitiert. Der Krieg vernichtete jedoch alle Pläne, sich ernsthaft mit „Schönen Künsten“ zu beschäftigen. Am Anfang ihres späteren künstlerischen Weges stand das Hobby, für ihre kleine Tochter eine Puppe zu basteln. Sie stellte kleine Wesen her, die aber auch den Älteren gefielen: „Bald konnte sie kaum den Aufträgen nachkommen, Puppen nach Wunsch für Erwachsene zu fertigen. Oft musste sie Personen in Miniaturausgabe nachbilden oder sie in ihren Berufen darstellen. Das Puppenmachen wurde zur ernsthaften Profession.“
Heute begegnen wir Elisabeth Mangelsdorf als Schafferin ausdrucksstarker Skulpturen. Sie folgte irgendwann dem dringenden Wunsch, sich zur Bildhauerkunst hin zu verändern. Sie verwirklichte ihren Traum, besuchte u. a. die Schule für Gestaltung in Siegen, begann zu töpfern und Steine zu bearbeiten. Über Jahre hält sie Kontakt zu der Künstlerinnengemeinschaft „SKULPTURA 17“ von acht Bildhauerinnen, die sich seit 1992 wöchentlich trifft, um gemeinsam zu werkeln und Exponate naturalistischer oder abstrakter Art zu schaffen. Für ihre Büste des damaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker erhielt sie höchstes Lob.

Tzveta Grebe erblickte das Licht der Welt in Levski/Bulgarien. Nach der Oberschule für „Schöne Künste“ in Sofia mit Abiturabschluss „Kunstmalerin“ studierte sie an der Akademie für „Bildende Kunst“ in Sofia. Ihr Studium beendete sie mit dem Magisterdiplom. Seit 1998 lebt sie in Deutschland und zum Beginn ihrer Kariere hier zählte 2001 der erste Preis beim IHK-Künstlerwettbewerb zum Thema „Gesichter“.  121 Künstlerinnen und Künstlern hatten 210 Arbeiten eingereicht und Tzveta Grebe, die heute in Kreuztal lebt, durfte sich über den Erfolg mit ihrem Webbild „Selbstportrait als Sechsjährige in der ersten Klasse“ freuen.
Im März 2006 erging an sie anlässlich des Jubiläums „550 Jahre Stadtrechte Freudenberg“ die Einladung, im Stadtmuseum ihre Federstrichzeichnungen mit Motiven aus dem Flecken zu zeigen.
Die Bandbreite des Wirkens von Tzveta Grebe reicht also von ausdruckstarken Bleistift-Zeichnungen, Federstrich-Darstellungen über ganz außergewöhnliche Web-Portraits bis hin zur „Kunst am Bau“. In dem sie Fassaden, Stromkästen und Trafohäuschen überwiegend mit Siegerländer Motiven ein anderes Aussehen gibt, trägt sie künstlerisch dazu bei, Straßen- und Stadtbilder zu verschönen.
Ein solches exemplarisches Werk finden die Besucher neben der Eingangstür des Museums.

Die Betrachter werden viel Freude haben, aber auch Zeit brauchen, die vielfältigen und facettenreichen Arbeiten auf sich wirken zu lassen. Das Lied „Geh aus mein Herz und suche Freud“ beschloss dann auch musikalisch die Vernissage – und alle Gäste sangen gemeinsam mit Irene Carpentier kräftig mit. Viele nutzten zudem anschließend die Gelegenheit, sich mit beiden Künstlerinnen eingehend auszutauschen

Die Ausstellung ist bis zum 15. September 2019 zu sehen. Der Eintritt beträgt 3 Euro. Das Haus ist mittwochs, samstags und sonntags von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet. Sonderführungen sind auf Anfrage möglich.

Martin-Schulz-Ausstellung eröffnet

„Gesamtkunstwerk“ aus Bildern, Gesang und Erzählung

„Es wird heute eine Premiere geben,“ hatte 4Fachwerk-Vorsitzender Dieter Siebel bei seiner Begrüßung der vielen Gäste zur Eröffnung der Martin-Schulz-Ausstellung angekündigt. Was dann geboten wurde, begeisterte die Besucher sichtlich. Erstmalig waren zur musikalischen Umrahmung zwei Sopranistinnen eingeladen. Die beiden Sängerinnen erwiesen sich aber keinesfalls nur als „Beiwerk“.

 

Als Dr. Ingrid Leopold in ihrem Eröffnungsvortrag über das Leben und Werk des Malers Martin Schulz (1894 – 1968) einging, sprach sie von dessen Begeisterung für die Schönheit der Natur. Er habe die Siegerländer Landschaft mit Wald, Bergen und dem weiten Ausblick in die Täler geliebt. Literarisch habe ein solches Empfinden Joseph von Eichendorff in seinem 1810 entstandenen Gedicht „O Täler weit, o Höhen“ eingefangen. Diesen Text vertonte 1843 Felix Mendelssohn Bartholdy und dieses Lied brachten Irene Carpentier (Freudenberg) und Manuela Meyer (Niederfischbach) stimmgewaltig und eindrucksvoll zu Gehör. Das hautnahe Erleben von Erzählung, visuellen Eindrücken durch die Vielzahl der Aquarelle und der musikalischen Hochleistung sorgte für ein mit viel Beifall aufgenommenes „Gesamtkunstwerk“.

Unter den Gästen erinnerten sich ehemalige Schüler an ihren Kunstpädagogen Martin Schulz, der 1964 nach 32-jähriger Tätigkeit vom Fürst-Johann-Moritz-Gymnasium verabschiedet und als „Motor für kulturelles Leben“ gelobt worden war. Sein Wirkungsraum ging über das Klassenzimmer hinaus. Ingrid Leopold erinnerte an seine Malstunden in freier Natur, zu denen Lehrer wie Schüler mit Klappstuhl und Aquarellmal-Utensilien unterwegs waren. „Martin Schulz war Kunstlehrer, Künstler, wirklich ein Könner und ein durchaus engagierter Bürger,“ zog Ingrid Leopold ihr Fazit. Alle Bilder und Drucke sind für die Ausstellung in Freudenberg neu gerahmt worden, wodurch ihre Ausdruckskraft noch einmal gesteigert wurde. Viel Lob durfte Dieter Siebel für diese Arbeit entgegennehmen.

 

Gezeigt werden beeindruckende Werke, die einerseits durch ihre farbige Lebendigkeit überzeugen, andererseits durch ihre Motive in den Bann ziehen, wie beispielsweise die Darstellung der Siegener Feuersbrunst nach der Bombardierung im Jahr 1944. Jedenfalls, die Werkschau, die durch intensive Unterstützung von Frau Dr. Corinna Nauck vom Museum Wilnsdorf zustande kam, bietet für die Betrachter viel Gesprächsstoff.

Irene Carpentier und Manuela Meyer
Irene Carpentier und Manuela Meyer

Übrigens: Irene Carpentier, flämische Wahl-Freudenbergerin, studierte am Königlichen Konservatorium in Antwerpen und singt seit 2017 regelmäßig im WDR-Chor in Köln. Manuela Meyer, geboren in Kirchen, wirkt als Dozentin für Gesang an der Universität Köln, studierte in Siegen, an der Folkwang-Hochschule Essen sowie der Musikhochschule Köln und sang im Chor der Oper Dortmund. Mit dem „Abendlied“, ebenfalls von Felix Mendelssohn-Bartholdy, gaben die beiden Sopranistinnen der Vernissage ein stimmungsvolles Ende. „Wir sind ganz stolz, solche Künstlerinnen in unserer Nähe zu wissen,“ so Dieter Siebel.

Unser Adventskalender ab sofort erhältlich

Vorfreude mit Freudenberg – 4Fachwerk bietet Schokoladen-Adventskalender an

Die außergewöhnlich milden und sonnigen Herbsttage verdrängen ein wenig das Empfinden für die nahende Vorweihnachtszeit. „Und doch wissen wir,“ so 4Fachwerk-Vorsitzender Dieter Siebel, „dass viele Interessierte schon auf unseren Adventskalender mit einem winterlichen Bild vom Alten Flecken warten.“ Denn der ganz besondere Kalender werde oft genutzt, um Kindern, Familienangehörigen oder Freunden, die weit verstreut in der Welt leben, rechtzeitig einen Gruß für die Vorweihnachtszeit zukommen zu lassen.



Die Wartezeit zum Einkaufen hat jedenfalls jetzt ein Ende. Ab sofort bietet der Museumsverein den Kalender für 7,50 Euro an. Er ist zu den Öffnungszeiten im 4Fachwerkmuseum in der Mittelstraße 4-6 zu erhalten oder kann auch bei Dieter Siebel (02734/7223) vorbestellt werden.

Der Kalender soll Freude bereiten, unterstützt aber zugleich die ehrenamtliche Arbeit zur Fortführung und Weiterentwicklung des Museums. Als Motiv wurde ein Panorama gewählt, das sowohl den verschneiten Flecken wie auch Freudenbergs größten Weihnachtsbaum bei der Villa Bubenzer zeigt.